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Alt 13.03.2007, 12:05
bramblerose bramblerose ist offline
Kennt sich schon aus...
 
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ehrlich gesagt, finde ich es besser, wenn jugendliche erste erfahrungen mit alkohol noch vor dem führerschein machen. - gut, ich kenne wenige oder kaum fälle, in denen das nicht gut lief, aber ich denke, dass es, wie zb in den usa nicht gut gehen kann. einerseits holen die sich den alk eh irgendwoher, andererseits dürfen die nach 5 jahren autofahren "endlich" was trinken ... da läuten bei mir sowas von die alarmglocken ...
und ich finde, dass jm mit 16 jahren alt genug ist, um sagen zu können, ob man bier oder wein trinken kann. - komabesäufnisse kommen nicht durch bier und wein allein. - das sind hochprozentige alkoholika (schnaps etc) mit im spiel. das weiß jeder, der sich mal selber betrunken hat ...

ich denke, dass perspektivlosigkeit diesem land eigentlich nicht angekreidet werden kann ... da spielt eher mangelndes interesse (an bildung) der jugendlichen heutzutage mit. (selbstverständlich auch nicht jeder) - ich kenne auch genug im alter von 16...19 ... keiner von denen ist irgendwie arbeitslos oder weiß nicht, was er machen will. entweder sie drücken noch die schulbank oder sie haben sich echt aufn hosenboden gesetzt, um einen ausbildungsplatz zu bekommen ... einer sogar einen ausbildungsplatz als restaurantfachmann in einem 5-sterne restaurant, obwohl seine noten wirklich nicht der hit sind, dennoch hat er einfach interesse, hat ein souveränes vorstellungsgespräch hinter sich gebracht und vorallendingen hat er eine bewerbung geschickt, die sich von den anderen abhebte.

hauptschüler ... wo wir grad bei diesem thema sind ... mein bruder (25) hat mit ach und krach seinen abschluss bekommen ... sooo extrem helle war er auch nicht. er hat danach weitere 2 jahre die schulbank gedrückt, um die mittlere reife nachzuholen. hat dann - mit dem ziel erzieher zu werden - vorpraktikum und zivi gemacht, dann die 3 jahre erzieher ausbildung mit anerkennungsjahr. er hat 7 jahre nach seinem schlechten hauptschulabschluss weitergelernt ... heute ist er bezugserzieher in einer jugendwohngruppe, interner gruppenleiter, mit 25, als erzieher wirklich nicht schlecht bezahlt. - und mit dem weiteren ziel, ein sozialwesen studium dranzuhängen ...

das was deutschland am besten kann, ist motzen. ich bekomms tag-täglich in der uni mit. mal gerechtfertigt, mal überhaupt nicht ... das gemotze kommt auch meist aus der ecke derer, die nicht mal die hälfte der grundlagen bestanden oder geschrieben haben. alte professoren, die kurz vor ruhestand sind, beklagen sich regelmäßig, dass die studenten früher noch vorlesungen vor- und nachbearbeitet haben. heute könnte man froh sein, wenn einer nachbearbeitet.

aber das grenzt hier schon fast an grundsatzdiskussionen ........
den alkoholkonsum der perspektivlosigkeit in diesem "tollen, tollen" land anzukreiden finde ich wirklich übertrieben ... und muss meinen vorrednern da zustimmen. es ist ja sooooo schwer heute ...