|
Ich habe zur Zeit mit etwa dem gleichen Problem zu kämpfen. Ich bakomme zwar gerade nicht von anderen gesagt, dass ich zu dick bin, das war aber der Fall, bevor ich meine Diät begonnen habe und das war wirklich nicht mehr witzig, das hat mich echt verletzt.
Jetzt habe ich irgendwie das Gefühl, dass ich einem Wahn verfallen bin, ich will abnehmen, abnhemen, abnehmen. Ich denke jeden Tag daran, was ich essen kann und was nicht, ich stelle mich jeden morgen auf die Waage und schaue nach, ob ich bloß nicht zugenommen habe. Ich schaue mir sehr viele Dokus über Ernährung, abnehmen, Essstörungen usw. an. und wenn ich die Leute sehe, die magersüchtig sind und da raus wollen, es aber nicht schaffen, dann tun mir die immer so leid und ich sage mir, "sei froh, dass du gesund bist" aber wenn ich mich so im Spiegel betrachte, dann könnt ich losheulen und würde am liebsten aufhören zu essen, dass die hässlichen Speckrollen verschwinden. In solchen Momenten beneide ich die Leute, die ihren Körper so unter Kontrolle haben, dass die einfach ihren Willen durchsetzen. Allein die Vorstellung ist doch schon krank, sowas hätte ich früher nie im Sinn gehabt. Warum jetzt?
Ich weiß, dass das einfach nur bescheuert ist, aber ich habe gerade das Gefühl, meinen Körper nicht unter Kontrolle zu haben. Ich war über meine Abnahme so froh, aber jetzt bin ich damit nicht mehr zufrieden, ich will mehr erreichen und mein Körper macht nicht mit.
Es gibt Tage, da denke ich mir "hey, jetzt ist schluss, du hast dein Ziel doch schon erreicht" aber spätestens, wenn ich vorm Spiegel stehe oder beim Klamottenkaufen bin, dann ist der Satz schon wieder aus meinem Kopf gestrichen und es heißt nur noch "ABNEHMEN, DU MUSST NOCH ABNEHMEN!"
Ich setze mich ständig unter Druck und will von mir alles abverlangen, aber ich schaffs nicht. Mich macht das so fertig, aber ich krigs nicht in den Griff...
__________________
|