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Alt 05.02.2007, 19:49
x_DarkAngel_x x_DarkAngel_x ist offline
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 225
Zitat:
Zitat von honk
Zitat:
Zitat von x_DarkAngel_x
was das Wasser betrifft, also ich trinke gar kein Leitungswasser einfach so aus der Leitung, IMMER abkochen !! Sind einige Bakterien drin die viele nicht so vertragen...
Was sind denn das für Bakterien deiner Meinung nach?

Tim
hallo,

na gut, wollte das eigendl. nicht so ausufern lassen, aber dann schreibe ich halt noch was dazu... wird ein bissel mehr...

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Bakterien in den Rohren

Nicht genug der schlechten Nachrichten: Selbst dann, wenn ein Wasserversorgungs-unternehmen sein Rohwasser aus artesischen Quellen bezieht, dürfen wir leider nicht hundertprozentig sicher sein, biologisch-chemisch sauberes Wasser zu trinken. Ein Problem kann auch der Weg des Wassers vom Wassernetz zum Wasserhahn sein, denn hier können sich Bakterien ausbreiten.

Dass im Trinkwasser Mikroorganismen und Bakterien leben, ist ganz normal. Bakterien leben vor allem im Innern von Leitungsrohren, an deren Wänden sie so genannte Biofilme bilden. Das Problem sind ganz neue Typen von Bakterien, die Karlsruher Wissenschaftler Anfang des neuen Jahrhunderts entdeckten. Es handelt sich dabei um Bakterienstämme mit sogenannten Resistenz-Genen. Das Gen-Material dieser Bakterien hat sich dem jahrzehntenlangen Bombardement von Antibiotika offensichtlich angepasst und reagiert darauf zunehmend unbeeindruckt. Man braucht kein Arzt zu sein, um sich auszumalen, welche Folgen es haben kann, wenn diese Resistenz-Gene mit dem Leitungswasser getrunken werden.

Neben der Bakterienbelastung in Rohren, können noch weitere gesundheitliche Gefahren von den Rohren ausgehen. Kunststoffrohre können Weichmacher abgeben und verzinkte Eisenrohre leiten Schwermetalle ins Wasser. Besonders gesundheitsbedenklich sind Bleirohre.

-Blei im Trinkwasser

Noch immer werden heute zahlreiche Haushalte über Blei-Wasserleitungen mit Trinkwasser versorgt, vor allem in Alt-bauten. So existieren zum Beispiel im öffentlichen Leitungsnetz der Stadt Wien noch etwa 7.500 Anschlussleitungen aus Blei. Die Rohrinstallationen in Altbauten sind zum Teil noch ganz aus Blei.

Im Jahre 2004 veröffentlichte die STIFTUNG WARENTEST eine Studie zur Belastung auf Schwermetalle des Trinkwassers insbesondere Bleianteilen in Deutschland. Das Ergebnis der 27.000 ausgewerteten Proben: In vielen Regionen Deutschlands ist das Problem noch nicht gelöst, wie beispielsweise in Ballungszentren Nord- und Ostdeutschlands. Mehr als fünf Prozent der eingesandten Proben aus diesen Regionen überschritten den aktuellen Grenzwert von 25 Mikrogramm pro Liter, manche um ein Vielfaches. In Gegenden mit hohem Altbaubestand erwiesen sich oft deutlich mehr als 5 Prozent der Proben belastet, während Gemeinden mit hohem Neubauanteil kaum oder gar nicht betroffen waren. In Leipzig, Bremen und Hamburg lag der Anteil bleihaltiger Proben bei über 10 Prozent.

Der Grund für die unterschiedliche Risikoverteilung liegt darin begründet, dass im süddeutschen Raum die Verantwortlichen bereits seit 1878 auf das Verlegen von Bleileitungen zur Trinkwasser- versorgung verzichten. In anderen Regionen war damit teilweise erst 1973 endgültig Schluss.

In medizinischen Studien wurde nachgewiesen, dass die Aufnahme kleiner Bleimengen über längere Zeit hinweg die Blutbildung und Intelligenzentwicklung von Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern beeinträchtigt. Bei Erwachsenen lagert sich Blei in den Knochen ein. Es kann von dort aber in Phasen erhöhten Stoffwechsels, etwa bei Schwangerschaft oder intensivem Sport, wieder ins Blut gelangen und ebenso den Gehirnstoffwechsel beeinflussen. Manche Forscher vermuten auch einen Zusammenhang zwischen Bleivergiftung und Demenz und verweisen dabei u.a. auf den rapiden geistigen Verfall im alten Rom, der just dann einsetzte als man begann, Trinkgefäße aus Blei zu nutzen ...

Pflanzenschutzgifte im Trinkwasser
Medikamentenrückstände im Trinkwasser etc. usw.

und wer jetzt noch mehr wissen möchte kann den Rest nachlesen...
http://www.ulrich-holst.de/41274/home.html
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http://www.ketoforum.de/diaet-ticker...loss/4464/.png
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Auch in kleinen Schritten kommt man dem Ziel immer ein Stückchen näher..
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