Thema: träume...
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Alt 04.02.2007, 14:56
Klarträumer Klarträumer ist offline
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Re: ....

Zitat:
Zitat von pink81
...ich weiß schon, dass das unterbewusstsein da nachts zu uns spricht, aber die deutung fällt mir echt schwer.
Ich versuche in solchen Fällen immer, meine Traumfiguren zu fragen, was sie eigentlich von mir wollen. Leider funktioniert das nicht immer. Gestern bspw. hat sich mein Unterbewusstsein regelrecht geweigert, mit mir zu sprechen.
Ich befand mich in einem römischen Amphitheater und war mir der Traumsituation bewusst, war also klar. Ich nutzte die Situation Anfangs, um ein wenig Spaß zu haben und übte mit der Zuschauermenge Fischer-Chor-like Fußballgesänge ein. Als mir dass reichte, wollte ich mich mit einigen Traumfiguren individuell unterhalten. In genau diesen Moment verwandelte sich die gesamten Zuschauer in fahle, weiße Marmorstatuen, die stumm und unbeweglich auf den Rängen saßen und nur reagierten, als ich ihnen die Überreste eines toten Gladiators, der noch in der Arena herumlag, in die Münder stopfte…
Die einzige Person, die in dieser Menagerie noch menschlich aussah und auf Ansprache reagierte, war ein weißhaariger Mann in der Caesarenloge. Ich wusste instinktiv, dass diese Traumgestalt einen besonderen Status besaß und der Mittler zwischen mir (meinem Bewusstsein) und meinem Unterbewusstsein war. Ich sprach ihn an:
‚Caesar’
- Ja
‚Warum reden diese Leute nicht mit mir’
- Sie sind tot.
‚Caesar, bitte bleibe ehrlich. Sie sind nicht tot. Sie wollen nur nicht mit mir reden. Warum?’

Caesar schweigt.

‚Caesar, ich will eine Antwort’

Caesar verschwindet, statt dessen steht nun eine kleine, dicke Putzfrau mit Kopftuch in der Loge.

‚Caesar, das hat keinen Sinn. Egal in welcher Gestalt oder unter welchen Namen du auch erscheinst, du bist immer der selbe’

Caesar gibt die Maskerade auf und verwandelt sich zurück. Doch nun ist sein Mund zugenäht.

‚Caesar, ich WILL eine Antwort!’

Caesar deutet stumm auf seinen vernähten Mund. Ich werde wütend, fasse ihn an die Schultern und schüttle ihn.
Caesar verwandelt sich erneut und ich schüttle nun einen kleinen, niedlichen Delphin, der mich sanft schnatternd liebevoll anschaut

‚Caesar, dass ich albern! Gib mir bitte eine Antwort’

Das Spiel setzt sich so noch eine Weile bis zum Erwachen fort.
Aus irgendwelchen Gründen hatte mein Unterbewusstsein wohl keine Lust, seine kleinen Geheimnisse mit mir zu teilen.
Ich werde wohl noch ein wenig an meiner Traumkontrolle arbeiten müsen..
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