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Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, die betreffende CSU-Abgeordnete heute in der "Heute"-Nachrichtensendung zu hören.
Meiner Meinung nach muss man sich nicht allzuviele Gedanken über diesen Vorstoß machen. Es handelt sich um den recht durchsichtigen Versuch einer jungen Abgeordneten, ihren Namen durch einen stammtischgerechten Appell an die niederen Instinkte der populismusanfälligen Masse in die Medien zu bringen. Mit geltendem Recht ist das ganze ohnehin nicht in Einklang zu bringen, so wie der Vorschlag überhaupt zwar leicht und töricht dahergeredet werden kann aber ebenso vollkommen inpraktikabel ist - als Gedankenspiel überlege man nur, dass der erste Straftäter nach Vollzug seiner Strafe vom Mob gelyncht wird und sich eine Behörde durch die Veröffentlichung einer Adresse immerhin der Beihilfe zum Mord schuldig gemacht hätte...
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