Ich bin selbst grad AuPair - und zwar in der Niederlande.
Ich kam drauf über eine Broschüre, die bei uns in der Pausenhalle lag - CulturalCare von EF. Also AuPair in den USA. Ich konnte die USA noch nie ab und deswegen hats mich doch sehr gewundert, dass ich auf einmal Lust hatte da mitzumachen. Nach einigem Surfen im Internet habe ich jedoch fast nur negative Erfahrungen lesen müssen. Dasselbe bei anderen Organisationen, die AuPair-Aufenthalte vermitteln. Deshalb habe ich also auf eigene Faust über eine Internetdatenbank Familien gesucht - wenn man nicht in die USA will, gehts ja auch problemlos ohne Agentur.
Nun bin ich also im schönsten Land der Welt (neben Norwegen vielleicht), habe die süßesten Kinder der Welt und lerne die coolste Sprache der Welt. Ich meine, man muss ja was Besonderes aus sich machen

Insofern kann ich empfehlen, das selbst zu organiseren, wenn du nicht grad unbedingt in die USA willst. Jedenfalls weißt du dann, zu was für einer Familie du dann kommst. Eine Bekannte von mir hat ein paar Tage vor Abreise mit der Familie stundenlang telefoniert und mir dann erzählt, wie nett die seien und so. Aber als sie da war, war alles ganz anders. Also auf jeden Fall ganz viel Kontakt aufnehmen.
Und ansonsten könnte ich mich auch nicht entscheiden zwischen den USA und England, weil ich weder das eine noch das andere mag.
Jedenfalls kommt man aus England leichter wieder zurück, wenn man mit der Familie nicht klar kommt oder die Kinder einen nicht akzeptieren. Versuch mal in so einer Organisation die Familie zu wechseln... Ist so gut wie unmöglich, auch wenn sie dir versprechen, eine passende Familie zu finden und einen Wechsel zu ermöglichen, wenns sein muss. Pah. Da hab ich schon anderes gehört.
Aber grundsätzlich ist ein Aupair-Jahr eine gute Sache (man muss nur aufpassen, dass man nicht "verblödet" - ich kann zwar Fläschchen machen, aber kein Mathe mehr... Mist, wenn man Informatik studieren will).