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Allgemeine Gedanken zur Diät
(ich schreibs mal hier rein, was mir immer wieder durch den Kopf geht)
Bin nun vom BMI 29,5 auf 25 runter, offiziel nicht mehr übergewichtig... und ich achte ständig darauf, wie ich mich nun fühle.
Fühlt sich das so anders an? Nein! Erstaunlicherweise nicht. Der Blick auf die Waage, egal ob nun das Startgewicht oder das neue... es bleibt nichts weiter als der Blick auf die Waage.
Aber ich bin immer noch die selbe...
Klar, man sagt immer wieder: Steigendes Selbstbewusstsein und Wohlfühlen. Und das ist der Unterschied!
Aber ich sehe es anders: Ich denke nicht das mein Selbstbewusstsein gestiegen ist, denke nicht, ich bin "schlanker" = "Hübscher" obwohl ich mich hübscher fühle.
Sondern ich gehe davon aus, dass das Selbstbewusstsein und meine Schönheit IMMER VORHANDEN waren, sie waren nur versteckt und eingesperrt!
Das einzige was sich geändert hat, ist, dass ich mich "freier" fühle, auf allen Ebenen. Größtensteils befreit von Selbstzweifeln.
Und glaubt mir, es ist nicht egal, ob man nun versucht neues Selbstwert aufzubauen, oder ob man versucht, die Selbstzweifel zur verringern. Es ist im Umgang damit ein erheblicher Unterschied.
Auch die mentale Vorgehensweise ist ganz anders und meines Erachtens sehr viel effektiver, wenn man sich klar macht:
"Irgendwo unter diesem Fett versteckt sich eine sehr hübsche, schlanke Frau"... weil dies positive Bekräftigung ist.
Wenn man sich aber immer wieder sagt: "Ich bin so und so, und MUSS so und so werden..." impft man sich immer ein, dass etwas falsch an einem sei, was eher demotiviert in den unterbewussten Bereichen. Man kämpft gegen sich selbst an. Im anderen Fall arbeitet man mit dem Körper zusammen.
Ich dachte auch weniger: "Der Speck muss weg, ich bin so... was weiß ich" sondern viel öfters: "Ich will endlich allen zeigen, wie schön ich sein kann..." bzw. meinen Körper zeigen, dass ich ihn (wieder) mag und ihm deswegen was Gesundes gönnen, auch wegen der Knie-Probleme... Abnehmen... für mein "Schönheitsempfinden" und FÜR den Körper nicht dagegen.
Aber eigentlich wollte ich nur sagen, dass sich eigentlich nicht wirklich was ändert... zumindest nicht bei mir, weil ich ja vorher schon mühselig gelernt habe, mich selbst zu mögen. Einzig und allein fühle ich mich von Belast befreit und kann das "in mir eingesperrte" nach und nach immer mehr rauslassen.
Von daher... da kommen dann die wirkliche Unterschiede her: Mehr von mir selbst strahlt nach aussen, und dementsprechend anders reagiert das Umfeld... was sich wieder auf mich und mein Fühlen auswirkt. Aber das ist ja nur eine "indirekte Veränderung" durch Gewichtsabnahme.
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