Hallo Jörg!
Also, dass Milchprodukte zu den "schlechten Fetten" gehören ist schon richtig, weil es ja tierische Fette, also Cholesterine, sind. Allerdings ist in einem 500g-Joghurtbecher trotzdem noch viel weniger Fett drin als z.B. in 200 g Putenschinken. Von daher ist es natürlich sinnvoll, zu fettarmen Milchprodukten zu greifen - sofern die dann noch schmecken. Darauf verzichten oder auch nur den Konsum einschränken braucht man aber nicht - sofern das Verhältnis von Milchprodukten zu Obst und Gemüse noch vernünftig ist.
Ich halte das so: Käse kaufe ich immer möglichst fettarm, also Edamer etc. Magerquark schmeckt mir genau so gut wie Sahnequark, deshalb kauf ich Mager. Bei Joghurt kauf ich sowohl Vollmilch als auch fettreduziert. Den Vollmilchjoghurt zum so essen und den mageren zum über das Müsli geben - da merkt man den Unterschied im Geschmack find ich eh nicht mehr. Und bei Mozarella schmeckt die light-Version einfach besch....eiden, daher kaufe ich da "voll fett".
Muss man einfach ausprobieren, was einem schmeckt. Im Hinterkopf halt immer dran denken, dass Milchfett nicht das gesündeste ist, sich aber davon nicht den Appetit verderben lassen - es gibt schließlich viiiiieeeeel ungesünderes!
Das mit der Lust auf Süßes ist schon schwieriger. Das kenn ich auch. Inzwischen ist es allerdings bei mir viel besser geworden. Vielleicht solltest du deine Geschmacksnerven ein paar Tage auf "Kalten Entzug" schicken und mal komplett auf süßes (außer natürlich Obst) verzichten. Dann haben die Nerven zeit sich zu "neutralisieren" und du empfindest weniger stark gesüßte Sachen plötzlich als viel süßer. So war es zumindest bei mir. Probier es mal aus, vielleicht klappt das bei dir auch!
Liebe Grüße
Ronja