Zitat:
Zitat von Benerosa
... Vielleicht schaff ich es, mir anzugewöhnen, morgens früher aufzustehen und mehr zu essen. Mal schaun. 
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Hi Benerosa!
Monatelang habe ich es nicht geschafft, früher für ein Frühstück aufzustehen. Seit ich mich abends mit dem Essen umgestellt habe, stehe ich jetzt freiwillig fürs Frühstück auf, weil mein Körper Hunger hat und aufstehen will!

Das kann ich ja immer noch nicht fassen, dass ich das wirklich mache, so schwer bin ich immer aus den Federn gekommen!
Früher habe ich gar nichts gefrühstückt. Erst in der Arbeit gegen 10.00 Uhr etwas, mittags und nachmittags wenig und abends übermäßig viel, weil ich bis 17.30 arbeiten muss und dann natürlich überdimensionalen Hunger hatte.
Die ersten paar Tage der Umstellung waren ein Horror. Ich konnte nicht schlafen, weil ich nachts Hunger hatte. Inzwischen sind fast drei Wochen um und es geht mir immer besser. Ich kann jetzt auch prima schlafen und wache nicht mehr vor lauter Hunger auf. Falls es doch einmal der Fall ist, trinke ich einen Schluck Fruchtsaft oder Wasser und gehe wieder schlafen.
Ich habe zuerst am abend auch gegen 18.30 noch ein Joghurt gegessen und dann immer früher am abend nichts mehr gegessen. Inzwischen esse ich jetzt manchmal schon ab 14.00 Uhr nichts mehr. Nicht aus Zwang, sondern weil ich dann keinen Hunger mehr habe. Wenn es mich dann doch überkommt, dann trinke ich einen Schokomolkedrink mit Wasser. Schmeckt wie ein magerer Kakao.
Inzwischen frühstücke ich gegen 7.30 zwei Scheiben selbstgemachtes Vollkornbrot mit Dinkel und Kamut. Dazu vom Belag her alles was ich mag. Butter, Schinken, Käse, Gurke, Tomate und einen Fruchtsaft.
In die Arbeit nehme ich auch 2 Scheiben Vollkornbrot mit. Das gebe ich dann in der Arbeit in den Toaster. Da habe ich bzw. mein Körper das Gefühl ich bekomme etwas Warmes (Belag dafür lagere ich in der Arbeit im Kühlschrank) oder ich koche mir etwas mit Nudeln, Reis oder einen Salat vor) ich esse dann dazwischen noch Obst und Joghurt. Das selbstgemachte Vollkornbrot hält mich dann für über 5 Stunden satt.
Ich dachte mir auch anfänglich, das ich dass wegen der Arbeit nicht kann. Aber eigentlich ist das alles eine Sache der Organisation und des Wollens.
Am Wochenende genieße ich natürlich die warme Küche. Wenn mir nach Süßem ist, dann esse ich es auch, aber weniger und zu Mittag. Der Vorteil meines selbstgebackenen Vollkornbrotes ist, das die Gier nach Süßem deutlich weniger ist und ich bin wirklich fast süchtig nach Süßem.