Hallo Ihr Lieben,
ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Verzicht.
Im letzten Jahr war ich sehr krank und musste auf Vieles verzichten.
Es war eine echt harte Zeit. Im Nachhinein ergit sich aber erstaunliches: ich bin ruhiger und gelassener den je. Das Gefühl etwas zu verpassen ist vom Beifahrersitz in den Kofferraum gewandert.
Kann man verzichten lernen? Und wenn ja, sollte man es nicht angehen, wenn es einem danach besser geht?
Verzichten lässt mich nicht mehr los. Früher dachte ich immer verzichten macht unglücklich - ist aber gar nicht so. Es ist eher wie aussteigen aus einem elendigen Kreislauf den man vorher nicht gesehen hat.
Als es mir letzten Herbst wieder besser ging habe ich alle meine Geister zusammengekratzt und beschlossen ich möchte aufs rauchen verzichten. Bis dahin habe ich es geliebt und auch wirklich gerne geraucht. Es war Verzicht. Und heute geht es mir sehr gut dabei.
Lässt sich das Verzichten auch aufs Essen anwenden? Das teste ich gerade. Ich möchte verzichten, und zwar nicht aufs Essen insgesamt, (keine Angst *kicher*) sondern auf den Schnickschnack. Essen dass man nicht braucht aber sich so schön "gönnt". Essen dass übers sattwerden hinausgeht.
Vielleicht hat das neben abnehmen (was ich wirklich muss

auch den effekt einer geistigen Reinigung? Und vielleicht bekommt man durchs verzichten auch eine andere Einstellung zum Essen?
Wer mag mein Experiment mitmachen?