Ich schreib hier zwar nicht soo viel, aber möchte trotzdem erzählen, wie es mir erging.
Früher (zu Schulzeiten) wog ich 49kg. Alle hänselten und mobbten mich, meinten, ich sei magersüchtig, obwohl ich essen konnte, was ich wollte und nicht zunahm.
Dann verließ ich die Schule, ein halbes Jahr vor dem Abitur, weil ich es dort nicht mehr aushielt.
Ich wurde schwanger und damit kamen auch ein paar Kilos mehr. Damit war ich sehr zufrieden. Doch mit der Zeit kamen auch wieder schlechte Zeiten, psychisch und körperlich, und ich nahm wieder ab. Wieder 49kg.
Das 2. Kind brachte dann endlich ein paar Kilo mehr mit sich. Nach der Geburt brachte ich stabile 63-65kg auf die Waage. Doch mit Größe 40/42 war ich nicht zufrieden. Da ich schon auf Grund meiner Weiterbildung(Ernährungsberaterin), die ich im Sommer 2007 anfing, auf mein Gewicht und meine Gesundheit achten muss, wollte ich ein gutes Mittelmaß erreichen.
Die fachlichen Kenntnisse besitze ich ja, also war es ein leichtes, die angestrebten 55kg zu erreichen. Ich analysierte meine Gewohnheiten. Verstand, dass ich zu wenig aß, weil ich zu viel zu tun habe und das Essen darüber hinaus vergesse. Also versuchte ich regelmäßig zu essen, von allem etwas. Ausgewogen, vielseitig, regelmäßig. Und damit nahm ich pro Woche höchstens 1 kg ab, so wie es auch gesund ist. Und nun wiege ich etwa 54/55kg.
Diät ist nicht gleichzusetzen mit weniger essen, sondern es ist eine Umstellung. Und bei mir funktionierte das Abnehmen, weil ich endlich richtig aß. Der Körper nicht mehr auf Sparflamme arbeiten musste und sich nicht mehr Reserven anlegen musste.
Liebe Grüße von Katja!
