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Alt 23.04.2008, 12:07
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Dru Dru ist offline
Naschkatzen Goldi
 
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Ich weiß es auch nicht... aber da das Bild edr verschiedenen ES hier besprochen wird, wollte ich auch mal meine EIndrücke dazu spiegeln.

Also, was mich an der Magersucht fasziniert (obwohl ich das hier vllt wg einiger am rand schliddernden User nicht schreiben sollte): Die "Disziplin", das höhere(eigentlich krankhafte, aber überhöhte) Ideal, die leichte Melancholie, der Perfektionismus... das sind alles Attribute, die ich zB in einem Film finde, den ich gut finde, in einem Song... und eben auch bei dieser Thematik. Zumindest wenn man mit betroffenen spricht und wenn ich tw auch meine eigenen Erfahrungen betrachte (und mir dabei nicht immer sage: es ist krank, es ist tödlich, es ist riesiges Leid).

Zitat:
aber wegen des mitleids - es geht doch nicht um mitleid - also das hast du wirklich nicht verstanden

sagen wir, wenn ich merke dass jemand leidet, kann ich mich da eher einfühlen, obwohl mein Verstand weiß, eine Bulimikerin oder Anorektikerin leidet genauso, und fühlt vllt sogar dasselbe wie die Adipositas-Patientin (Abscheu vor dem Körper, Scham, Hass auf sich selbst, Angst vor oder Scham wegen der "Disziplinlosigkeit", (zuviel) gegessen zu haben, Panik um das eigene Leben und die Gesundheit und Hilflosigkeit, weil man machtlos gegen seinen "Trieb oder Zwang" ist).
Aber ich sagte ja: dass Mitleid für einen empfunden wird kann ja auch nicht das sein was man sich als ES-Patient (egal welche) wünscht. Trotzdem habe ich hier herausgelesen, die Magersucht sei wegen des Beschütz-Faktors eher anerrkannt... aber das ist doch auch nur Mitleid!

Also was jetzt?


Ich finde Magersüchtige nicht eklig oder so.
Sie haben für mich aber als Anorektikerin nichts, was mich Mitleid verspüren lässt...
und jetzt sagt nicht wieder, das ist ne schlimme Krankheit usw... ich weiß es . Aber ich fühle anders.Und ich fühle so, weil ich mich irgendwie herausgefordert fühle: Ich kann nicht mal läppische xy kg abnehmen, und SIE kann es ... und noch mehr.
Ich denke das ist ne gewisse Unreife von mir. Aber so fühle ich, und ich hoffe, ich entwickle mich da weiter, aber ich kann meine Gefühle ja nicht abschalten.
Wie gesagt bin ich ja auch bei EInzelpersonen, die ich pers kennenlerne uU in der Lage über meine Ablehnung hinwegzusehen und Sympathie für eine Magersüchtige zu empfinden, wenn sie mit mir auf einer Wellenlänge liegt...
aber im ersten Moment... nunja.
Ich wollte einfach mal einen Spiegel dessen geben, worüber ihr diskutiert: Wie wird welche ES wahrgenommen?

Dazu noch: ich versuche alle Menschen zunächst als Mann oder Frau und Persönlichkeit wahrzunehmen. Ich habe einige Freunde mit leichtem bis starkem ÜG. Die würden sich aber bedanken, wenn ich sie als kranke essgestörte Menschen sehen würde...
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und mir sprießen Rabenfedern / und so flieg ich unerkannt
über Grenzen in das Leben / wie der Wind schnell übers Land
und ich breche alle Regeln / um heut nacht bei dir zu sein
fühl mein Rabenherz es schlägt so / schnell und nur für dich allein
Schenk dir eine Rabenfeder, uns'rer Liebe Unterpfand, denk an mich, ich komme wieder, denk an mich, hälst du sie in der Hand...

Geändert von Dru (23.04.2008 um 12:09 Uhr).
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