
22.04.2008, 14:29
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Naschkatzen Goldi
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Zitat:
Zitat von Nina1208
ich hab auch schon drüber nachgedacht.
ich denke, der *normalsterbliche* denkt bei richtig magersüchtigen, genauso wie bei menschen die sich selbst verletzten, an ... härte und irgendeinen schmerz der da sein muss der so schlimm ist dass man den schlimmsten hunger lieber hinnimmt und akzeptiert.
da denkt man eben an stärke und härte. und dass der geist des betroffenen stärker sein muss als die bedürfnisse des körpers.
und durch das dünne fragile aussehen hat man mitleid, und auch ein bisschen achtung vor der willensstärke, die ja vermeintlich da sein muss.
leider haben die meisten nicht genügend einsicht, um zu sehen dass der betroffene im extremfall einfach nicht mehr anders kann. das hat mit willensstärke oder schmerzresistenz nichts mehr zu tun, das ist genau umgekehrt, dass derjenige einfach nicht mehr kämpfen kann für das normale. weil es eben ein kampf ist.
genauso ist es mit extrem übergewichtigen. aber das versteht ein *normalsterblicher* nicht. da denkt man eher an gehenlassen, an schwachen willen, an faulheit und trägheit.
krankhaft ist beides.
aber ich glaub magersucht wird mehr als krankheit wahrgenommen.
ein grund dafür ist vermutlich auch, dass bei übergewichtigen die grenze nicht so leicht auszumachen ist, wo die krankheit beginnt.
viele übergewichtige sind einfach wirklich faul, denen schmeckts zu gut.
aber manche übergewichtige sind eben wirklich schon seelisch krank. nur ist der unterschied nicht immer zu bemerken. und dann neigt man dazu, alle dicken in einen topf zu werfen.
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noch nie so gesehen, find ich sehr überzeugend.
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Die Ex-Chillkröte
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