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Ich finde, auch wenn man eine Ausbildung abbricht, hat man noch nicht sein Leben vergeigt. Egal, ob derjenige kank war, oder ihm einfach zu spät eingefallen ist, daß ihm die Branche nicht liegt o.ä. Jeder hat das Recht auf Fehlentscheidungen. Nur ist es in Deutschland leider nun mal so, daß die nichtssagenden Zettel, auch Zeugnisse oder Abschlüsse genannt, ausschlaggebend dafür sind, ob man überhaupt erstmal wahrgenommen wird. Wenn Deine bisherigen Leistungen gut waren, dann versteck Dich nicht! Leg ihm aber die Karten auf den Tisch im Gespräch. Da kann man sowieso viel besser drüber sprechen, als wenn du großartig in der Bewerbung schon Entschuldigungen auffährst für die Lücken im Lebenslauf. Wie gesagt - auch Chefs sind nur Menschen und irgendwann triffst Du einen, der Deine Fähigkeiten braucht und dem die eine vergeigte Ausbildung völlig schnuppe ist. Du solltest nur "dran" bleiben und nach Möglichkeit niemals lügen.
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