.. und stell mich hier vor!
Also, ich bin 24, 1.76m und wog heute Morgen 70,5kg. Zielgewicht wäre irgendwas um die 60 kg, aber eigentlich geht's mir nicht um das Gewicht an sich, eher darum, dass ich gerne mal wieder in meine alte Lieblingshose passen würde...
Ja, meine bisherige Diät-Karriere. Ich bin immer irgendwie auf Diät gewesen. Eigentlich schon seit dem Grundschule.... ich war damals zu dick. Ich hatte
Heißhunger den ganzen Tag über und hab heimlich den Süßigkeitenschrank geplündert. Meine Mutter versuchte es dann, mir gesunde Ernährung näher zu bringen, indem wir zusammen kochten und ich nur noch einmal am Tag etwas Süßes bekam... aber auch dass sie den Süßigkeitenschrank umräumte und die Sache versteckte hielt mich nicht davon ab, sie zu finden und zu plündern, weil der
Heißhunger so extrem war.
Irgendwann folgten dann Magenkrämpfe. Mindestens einmal in der Woche wurde ich nach Hause geschickt, weil ich Schmerzen hatte. Nachdem man keine Ursache finden konnte, wurde alles darauf geschoben, dass ich mir die Schmerzen nur einbilde, einfach zu gern esse und ich lüge!
Als ich dann 12 war, wechselten wir den Hausarzt und der neue hatte die Idee mich auf Pilze zu untersuchen, womit er auch recht hatte: Hefepilzbefall im Magen-Darm-Trakt höchsten Grades!
Ich wurde auf Diät gesetzt (keine leeren KH und kein Zucker jeglicher Art (auch kein Fruchtzucker -> kein Obst), dazu dann noch Medikamente (Biofanal)) und musste das so erstmal 1/2 Jahr durchhalten, bis die Pilze verschwunden waren. Ein paar Monate später, war der Befall aber schon wieder so hoch und mir ging es wieder schlecht. Darauf folgte dann nochmal 1 Jahr Diät... in dem Alter war das für mich natürlich nicht wirklich verständlich, warum ich nichts essen durfte... aber ich nahm ab, um die 20kg und hatte Normalgewicht.
Mit diesen Pilzkuren schlage ich mich immer wieder herum (mindestens einmal im Jahr), habe jetzt schon eine Immuntherapie versucht und vielleicht schlägt es jetzt mal an...
Danach war nahm ich schnell wieder zu, weil ich alles nachholen wollte, was ich verpasst habe... also nahm ich auch wieder zu. Seit ich dann 16 war, probierte ich sämtliche Diäten aus, kaufte mir alles, was in Zeitschriften angepriesen wurde, hungerte mir 5 kg runter und ernähte mich zeitweise nur von Fast Food... mein Gewicht schwankte eigentlich immer zwischen 65 kg und 75 kg. Zeitweise dann mal exessiv Sport, dann wieder überhaupt nichts. Entweder ich hielt Diät und hätte ein schlechtes Gewissen oder ich hatte nur ein schlechtes Gewissen.
2005 eskalierte die Situation dann jedoch, ich nahm in kurzer Zeit auf 55 kg ab, ging täglich ins Fitnessstudio und dazu noch 3 mal die Woche schwimmen, aß nur noch unter 500 kcal pro Tag und hatte panische Angst vor Fett. Es kam soweit, dass ich in der Pizzaria mit Taschentuch und Mineralwasser meine Salatblätter von Dressing befreite... hört sich lustig an, war es aber gar nicht.
Darauf folgte logischer Weise der Zusammenbruch. Erstmal nur nervlich und dann ging auch körperlich nicht mehr viel. Zum Glück habe ich schnell verstanden, dass ich das alles so nicht wollte und da auch nie mehr hin will.
Seit dem habe ich jetzt immer wieder Diät gehalten, jedoch nie ohne langen Erfolg. Wenn ich was abnehme, muss ich nur einen Kuchen ansehen und hab alles wieder drauf.
Ich schätze, mein Stoffwechsel ist nicht mehr so ganz in Takt... wenn er es jemals überhaupt war.
Im Moment schwankt meine tägliche Kalorienzahl. Ein paar Wochen dann mal unter 1000 kcal, dann wieder ein paar Wochen nur fettiges und über 3000 kcal (kein Frühstück, dafür Pizza, Pommes, Schoki und für's Gewissen ne Cola light).
So, ich hab versucht mich kurz zu fassen, aber war wohl nix.... *schäm*
Jetzt zu meinen Fragen:
Das würde ja heißen, dass ich täglich zwischen 1600 kcal (Grundumsatz) und 1780 kcal (Leistungsumsatz - 500) zu mir nehmen sollte, oder?
Davon dann 56 - 70 g Eiweiß und ca. 65 g Fette?
Muss ich dass dann später umstellen bzw. anpassen?
Also wenn ich abnehme, ist mein Grund- und Leistungsumsatz ja niedriger....
Ist es egal, wie viele Mahlzeiten ich esse? Wie groß der zeitliche Abstand zwischen den Mahlzeiten ist? Wie die Kalorienverteilung für die Mahlzeiten ist?
3 Liter trinken ist nicht so ganz das Problem, aber würde auch Bolero gehen? Oder wirklich nur Wasser und Tee? Muss ich mehr trinken, wenn ich Kaffee trinke?
Angst zu zu nehmen habe ich eigentlich nicht wirklich, aber ab wann könnte ich mit einer abnahme rechnen? Also wann würde mein Stoffwechsel sich etwas begrabbelt haben, wenn ich das wirklich so schaffen würde?
Wieviel wäre denn realistisch im Monat? 1 Kilo? Mehr? Oder schon zu hoch gegriffen?
Ich bin grad noch etwas hilflos.... irgendwie....

Schonmal danke!
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