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Hallo Felli und chrizzi,
ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen: sich selbst bestimmte Nahrungsmittel verbieten, ist nicht der beste Weg. Lieber sollte man versuchen, zu den so genannten "verbotenen" Lebensmitteln ein gesundes Verhältnis aufzubauen, indem man sich sagt:
Ab und zu Schokolade ist ok, weil ich es gerne mag!
Dann ist es auch wichtig, Süßes in den Alltag einzubauen, wenn man da eine Schwäche hat. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass mein Heißhunger auf Süßes grade dann weniger wird, wenn ich diese Sachen einige Tage pder Wochen komplett meide. Das muss wohl jeder für sich heraus finden.
Ein weiterer wichtiger Tip, wenn nach dem Mittagessen Heißhunger aufkommt: es dauert einige Minuten (10-20) bis das Sättigungsgefühl eintritt. Ich denke auch sehr oft nach dem Essen "Jetzt muss ich noch irgendwas essen" und wenn ich mich dann zwinge, wenigstens noch 10 min zu warten, weicht dieses Gefühl oft einem angenehmen Sättigungsgefühl.
Dann hat mir auch sehr geholfen, mir so richtig bewusst zu machen, was ich mir und meinem Körper eigentlich mit den FAs antue. Stellt euch mal vor, was alle diese Nahrungs- und Genussmittel in euren Mägen anstellen! Ich hatte oft nach Essanfällen so starke Bauchschmerzen, dass ich mich kaum noch bewegen konnte. Mein armer Bauch!!! Das hat er nicht verdient!
Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen weiterhelfen. Ich bin selber noch lange nicht aus dem gestörten Essverhalten raus, habe aber nur noch alle paar Tage kleinere Ausrutscher und vielleicht alle paar Wochen einen richtigen Essanfall.
Viel machen auch die Lebensumstände aus: seid ihr zufrieden? Womit vielleicht nicht? Könnt ihr das ändern?
Und wenn der Essensdruck in euch aufkommt, sagt euch doch einfach: es kann nicht sein, dass ich jetzt schon wieder Hunger habe. Es ist also nur Appetit bzw. Essdrang. Nachher gönne ich mir etwas Schönes, vielleicht mal ein außerplanmäßiges Stück Kuchen oder dergleichen - das ist allemal besser, als ein völlig außer Kontrolle geratener Essanfall!
Alles Gute,
Mrs Roberts
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