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Ihr Lieben, was soll ich euch anderes sagen als DANKE! Im Moment ist noch alles grau-in-grau für mich, 17 Jahre lang war Cindy ein selbstverständlicher Teil meines Lebens - und plötzlich muss ich nicht mehr morgens um 6.00 h raus, um mit meinem Hundi ein Viertelstündchen in der Natur zu verbringen, auch wenn die alte Lady manchmal ziemlich maulig war, Regen und Schnee fand sie bäh, da werden ja die Pfoten nass....Das Haus war halt nie leer, Cindy war immer da und meistens auch die erste, die mich beim heimkommen begrüsst hat, und dieser Alltag fehlt jetzt einfach, auch wenn ich ihre Pfötchen noch immer trapsen höre und ihr liebes Gesichtchen zu mir hochschaut - ich glaube, das dauert noch lange, bis ich es wirklich begriffen habe und das ist für mich das schlimmste, diese Endgültigkeit, dieses Niemehr. Ich bin nur noch am Weinen, aus mir läuft's einfach nur so raus, und wenn meine Mädchen kommen, geht's denen genauso, weil Cindy eben einfach immer da war. Die Schwiegermutter-in-spe von meiner ältesten Tochter hat gemeint, da soll man halt am besten einfach wieder einen jungen Hund kaufen und gut ist, da ist ihr meine Tochter wohl fast an die Gurgel, weil wir alle da die gleiche Einstellung haben: Ein Haustier wie unsere Cindy war ein Familienmitglied und das ersetzt man nicht so einfach wie eine kaputte Vase oder so.
Für mich wird es wahrscheinlich keinen Hund mehr geben, obwohl ich seit meinem 10. Lebensjahr immer einen Hund hatte, 38 Jahre lang. Mein Mann, der so lieb ist, hat gemeint, dass wir uns als altes Rentnerpärchen nochmals ein Hundle holen und dann als drei Wackedackel durch die Gegend tappern. Er probiert einfach alles, um mir ein Lächeln zu entlocken oder mich zum Essen zu bewegen, denn ich kann seit Samstag außer ein paar Löffeln Jogi nix mehr runterwürgen, mein Hals ist wie zugeschnürt.
Ich weiß, es wird irgendwann besser, jeden Tag ein Stückchen mehr, aber es dauert eben noch so lang.
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Das Leben ist zu kurz, um immer ein langes Gesicht zu machen...
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