Zitat:
Zitat von Faline
Fleischesser auch nicht. Derzeit gibt es nämlich einfach keine, wobei Vegetarier ökologisch sinnvoller leben, Veganer noch mehr. Es kostet einfach verdammt viel Pflanze, Fläche, Energie und Wasser um so ein kg Fleisch zu "produzieren". Wer sich wirklich um seine Umwelt sorgt, müsste also mindestens Veggie sein.
|
Das ist genau das Vegiargumentsammelsurium das ich kenne.
Genau, alle müssen Vegi sein. Was ist denn besser: A die Leiden eines Huhnes (das natürlich unter keinen Umständen gegessen wird) das in einer Legebatterie eure Eier legt, B das Leiden einer ausgesaugten (im wahrsten Sinne des Wortes) Milchkuh oder C das überfischen von Meeren und das damit zusammenhängende Ökodesaster (Fische gelten bei euch ja nicht mal als Tiere)
Aber eben, solange man Vegi ist kann man sich schön zurück lehnen. Man unterdrückt seine natürliche Programmierung (oh ja, so leids mir tut wir sind und bleiben nun mal Fleischfresser) muss aber dennoch nicht auf alles verzichten (nnneeeiiiinnnn, keine Milch, keine Eier, kein Fisch ginge ja gar nicht) und fühlt sich erst noch prächtig dabei.
Und dann noch Rechtfertigung a la: Fleischfresser sein ist auch keine Lösung.... Dazu sag ich diplomatisch jetzt einfach mal nichts....
@Karla Kolumna:
Ich persönlich finde es sehr wichtig dass wir darüber sprechen. Und wenn wir es schon 100mal diskutiert haben, diskutieren wir es noch ein 101tes mal. Ich finde es toll wenn wir darüber reden - denn vielleicht besteht dadurch ja die kleinste Chance, dass die Leute sich mal langsam mehr Gedanken machen als nur: ich ess kein Fleisch damit die armen Tierchen nicht sterben...
Was die Sache mit den Pelzen angeht - da hast du absolut recht finde ich
