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Wie soll's auch anders sein, auch ich denke viel zu viel und ohne Unterlaß...Allerdings bilde ich mir ein, nicht mehr depressiv zu sein. Okay, normal ist das auch nicht... aber im Vergleich zu früher... ich hatte früher absolten Grübelzwang, 10 Stunden Gedanken nur um eine Sache, man wurde wahnsinnig und konnte es höchstens mit Autoaggression ausschalten... aber da ist schon lange vorbei.
Aber viel denken werde ich weiterhin a) weil ich nun mal ein Grübeler bin b) weil ich mich nicht entscheiden kann und c) versuche derzeit eine komplett neue Persönlichkeit aufzubauen nach damals. B) macht da noch erhebliche Probleme.
Ich habe für mich selbst Methoden gefunden, wie man mit den Gedanken umgehen kann... denke, es kommt einer Selbst-Therapie gleich. Bloss hab ich bisweilen noch immer das Problem, der Gedanken für den ich mich entschied, auch umzusetzen...
Beispiele:
Ändere, was Du ändern kannst, aber akzeptiere das, was man nicht verändern kann... Einfache Logik, was anderes macht keinen Sinn.
Oder: Wenn man ständig grübelt, hin und her und alle Pro und Contras genau gleich sind, dann ist es eh egal für was man sich entscheidet, ist ja beides genau gleich bzw. gleich bescheiden, also wähle das, was dein Herz Dir sagt...
Und dann gibt es noch Aspekte des Lebens, immer dann wenn es um Gefühle geht, wo Denken gar nicht hilft. Gefühle kennen nämlich keinen Verstand...
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