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Ich glaube ... aber nicht an Gott.
Würde sagen ich bin sehr spirituell- glaube an Schicksal, an Liebe auf den ersten Blick, an Murphys Gesetze, an ein Leben nach dem Tod, daran, dass man sich im Leben immer 2mal sieht, dass es für jeden Topf einen Deckel gibt, dass nicht alle Menschen gleich "menschlich" (also fehlerhaft in Form von Egoismus, Lästerei, Lügen, Selbstsuch usw.) sind, sondern es hier und da ein paar Ausnahmen gibt usw.
Ich glaube einfach an das, was ich fühle ... an das, was sich mir irgendwie erschließt.
Hin und wieder ist da auch eine leise Ahnung von Gott- aber ich würde sagen, dass es auch bei mir eher die Gemeinschaft ist- z.B. zu Weihnachten in der Kirche.
Ich finde es nicht so wunderschön, weil ich Gott nahe bin, sondern den Menschen, die ich kenne und die ich mag - die alle fröhlich gestimmt sind und mit mir diesen besonderen Moment teilen.
Ich gehe in die Kirche, weil es mir ein besonderes Gefühl der Zugehörigkeit gibt, nichts weiter.
Mit Menschen die mich lieben und unterstützen, aber ohne Gott- bin ich trotzdem ein glücklicher und zufriedener Mensch.
Was aber wäre ich, zwar mit Gott an meiner Seite, aber als einsame Jungfer lebend -jeden Tag allein und gelangweilt?
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