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Alt 01.11.2007, 13:17
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Looney Looney ist gerade online
Spitzen Naschkatze
 
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Also erstmal wollte ich loswerden, dass ich diesen Thread absolut klasse finde... Zitronenbaby, du sprichst mir aus der Seele und es überrascht mich irgentwie, wie genau das hier alles auf den Punkt gebracht wird.

Gerade auch der Aspekt, wie man damit umgehen kann beschäftigt mich momentan besonders.
Ich sehe das auch als Problem, dass es zwar unbestreitbar eine Essstörung ist, aber es ist sicherlich nicht so stark, dass die Behandlung in die Richtung Magersucht, Bullemie gehen wird, denke ich...

Das Verhaltensmuster zeigt aber auf jeden Fall eindeutig Suchtcharakter, find ich. Man hat eine Zeit/Phase lang alles unter Kontrolle und dann kommt der Absturz in das alte "Suchtmuster".

Zitat:
Zitat von mira175
Ein Stück Schoki reicht mir nicht, in letzter Zeit wollte ich mir mal einen Kinderiregel gönnen, tat dies und er schmeckte garnicht so wie ich es erwartet hätte. Ich fand es nicht lohnend ihn zu essen und dann die Kalorienzahl in meine Tagesbilanz zu übernehmen. Ich war echt enttäuscht, dass es mich nun garnicht befriedigt hatte. Aber trotz des miserabeln Geschmacks hätte ich kein Problem gehabt, nun grad aus Frust die ganze Packung in mich hinein zu schauffeln.
Diese Aussage finde ich zum Beispiel bezeichnend. Es schmeckte nicht!
Die erste Zigarette schmeckt auch nicht! Aber dann ist der kleine Sucht-Teufel wieder erwachet... und dem ist es Sch**egal wie das schmeckt!
Also in diesem Fall sehe ich eindeutig das "pushing" durch den Zucker als Auslöser.

Der andere Fall ist das "sich vollfressen wollen"
Da bin ich auch noch nicht wirklich auf den Punkt gekommen, wie das Verhaltensmuster ausgelöst wird...

Ich habe schon einige Mahlzeiten für mich entdeckt, die mich satt und zufrieden machen und super gesund sind.
Dadurch habe ich nicht das Gefühl etwas zu vermissen.
Die einzige Schwierigkeit ist halt von der Einstellung und vom "wollen" her dabei zu bleiben und nicht in die alten Gewohnheiten zu verfallen.

Ich habe mir vorgenommen alle Situationen hinterher immer zu analysieren, bei denen ich suchtartig gegessen habe und mir hinterher Lösungen überlege, wie ich das nächste Mal in der Situation besser handeln könnte.
Klar hat man immer die Angst, dass in der Situation der Kopf doch wieder ausschaltet bzw. man doch wieder eine Ausrede findet, um den schön zurechtgelegten Plan nicht durchführen zu können.

Tja
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